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Düker Baustelle beendet

Düker-Bauer ziehen aus Hetlingen ab
Abschied 50-Millionen-Euro-Projekt fertiggestellt

Die Angst vor Lärmbelastung, Verkehrschaos und kaputtem Deich war groß – nun ist der Bau des Elbedükers bei Hetlingen abgeschlossen. Und zwar nahezu reibungslos. Für die Tunnelbauer der Gasunie Deutschland hieß es jetzt Abschied nehmen. Zur Erinnerung an die Arbeiten an dem 50 Millionen Euro teuren Jahrhundertprojekt überreichten Oberbauleiter Daniel Bley, Henning Stegemerten, Abteilungsleiter des Netzbetreibers, und Pressesprecher Philipp von Bergmann-Korn Bürgermeisterin Monika Riekhof (CDU) und ihrem Stellvertreter Michael Rahn von der Freien Wahlgemeinschaft ein Erinnerungsalbum.

„Es war eine vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit“, lobte Riekhof. Durch die Verfahrenstransparenz und die Informationsveranstaltungen seien die Bürger und Kommunalpolitiker zu jeder Zeit mit ins Boot genommen worden.

Der Bau an der 1,54 Kilometer langen Röhre, in der neben einer Gas- auch eine Telefonleitung liegt, war technisch sehr anspruchsvoll. In Spitzenzeiten waren bis zu 80 Personen auf der Baustelle beschäftigt. Insgesamt wurden 212 500 Arbeitsstunden geleistet, so Bergmann-Korn. „Mit der Abnahme der von uns benutzten und wieder in Stand gesetzten Wege, insbesondere des Deichverteidigungswegs, ist das Projekt für uns abgeschlossen“, resümierte der Gasunie-Sprecher.

In dem Album sind unter anderem Fotos der Tunnelbohrmaschine Helene, deren Taufe und der Auszug der alten Rohre dokumentiert. „Dabei hatte das ganze Unternehmen mitgefiebert“, erinnerte sich Bergmann-Korn.

Wedel-Schulauer Tageblatt, 21.12.2016, von ast