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Feuerwehr

Freiwillige Feuerwehr Hetlingen
Wehrführer Oliver Schönfeldt,
Schulstraße 4, 25491 Hetlingen
Tel. 0 41 03 - 1 67 61
Stellv. Wehrführer Holger Martinsteg
Hauptstraße 18, Tel.: 81393

Hier finden Sie die Homepage der Feuerwehr Hetlingen:
http://www.feuerwehr-hetlingen.de

Wärmebildkamera für Hetlinger Feuerwehr

Im Rahmen des, von der Freiwilligen Feuerwehr Hetlingen geleisteten Brandschutzkonzeptes, übergaben die Herren Böke und Bley im Namen der Gasunie Deutschland die gestiftete Wärmebildkamera. Holger Martinsteg, stellvertretender Wehrführer erklärte den Herren und Monika Riekhof, Bürgermeisterin der Gemeinde Hetlingen, die Handhabung der ARGUS MI-TIC. 
Seit 3.11. begleitet die Kamera nun die Kameraden der Wehr bei ihren Einsätzen.

Die Gemeinde Hetlingen gratuliert Oliver Schönfeldt zum Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hetlingen. Wir wünschen Ihm viel Erfolg und ein glückliches Händchen beim Führen seiner Wehr. Am 15.01.2015 ist Herr Schönfeldt im Rahmen einer Sonder-Gemeindevertretersitzung, zum Ehrenbeamten auf die Zeit von 6 Jahren ernannt und vereidigt worden.

Verabschiedung Axel Meyer durch Bürgermeisterin Monika Riekhof

Mit Ablauf des 15.01.2015 ist Herr Axel Meyer als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hetlingen aus dem Ehrenbeamtenverhältnis ausgeschieden.

Verbunden mit einem Herzlichen Dankeschön für 3 Jahre engagierten Einsatz für die Gemeinde Hetlingen wünschen wir Herrn Meyer alles Gute und viel Erfolg für seine private und berufliche Zukunft.

Traumstart für neuen Wehrführer
Nachfolge: Oliver Schönfeldt folgt auf Axel Meyer und macht die Spitze der Hetlinger Feuerwehr komplett

Hetlingen. Zukünftig wird sich in Oliver Schönfeldts Leben noch mehr um die Feuerwehr drehen als ohnehin schon. Der 45 Jahre alte Familienvater steht ab sofort an der Spitze der Feuerwehr und weiß sein Team geschlossen hinter sich: Während der jüngsten Hauptversammlung wählten ihn die Kameraden einstimmig.

„Besser hätten wir es nicht treffen können“, sagte der scheidende Wehrchef Axel Meyer, der vor einigen Monaten angekündigt hatte, das Spitzenamt aus beruflichen Gründen abgeben zu wollen.
Für ihn war Schönfeldt der erklärte Wunsch-Nachfolger, auch wegen seiner Qualifikation. Der Wahl-Hetlinger ist Berufsfeuerwehrmann, stationiert in Hamburg-Wilhelmsburg und gilt als Experte für die Bekämpfung von Chemieunfällen. Seit etwa zwölf Jahren lebt der gebürtige Hamburger in Hetlingen, zusammen mit seiner Frau und den beiden Söhnen. Weil die Feuerwehr schon sein berufliches Leben bestimmt, „habe ich mich zu Anfang schwer getan, in die Hetlinger Wehr einzutreten“, sagte er.

Dass er es dann doch tat, ist der Hartnäckigkeit eines Nachbarn zu verdanken. Inzwischen geht Schönfeldts ehrenamtliches Engagement allerdings deutlich über den Dienst in der Wehr hinaus. Er sitzt außerdem für die CDU im Gemeinderat und im Vorstand des Schulvereins.

Mit der Hetlinger Feuerwehr übernimmt er eine gut funktionierende Gemeinschaft mit einem hohen Ausbildungsstand der einzelnen Mitglieder. Die Stimmung ist gut, die Kontakte zu den Nachbarwehren und zur Polizei eng und vertrauensvoll. Entsprechend viele Gäste waren dabei, als der neue Chef gewählt wurde: neben Vertretern der Wehren Haseldorf, Holm und Wedel auch der für Hetlingen mit zuständige Polizist Thorsten Ibs.

Hinter den Kameraden liegt ein zahlenmäßig durchschnittliches Einsatzjahr. „Es wird deutlich, dass die Feuerwehr wie auch in den Vorjahren ihren Schwerpunkt bei der technischen Hilfeleistung hat“, sagte Axel Meyer in seinem Bericht. Geprägt durch Dienstabende, Fortbildungen und Sicherheitswachen, waren es vor allem Einsätze wie die Befreiung eines Kindes aus einem versehentlich verschlossenen Auto, eines in einem Spielgerät eingeklemmten Kindes und der Suche nach einer vermissten Person, die nachklingen.

Ausdrücklich lobte Meyer die enge Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren. „Dieser Zusammenhalt war nicht immer selbstverständlich. Umso mehr freue ich mich über die heutige gelebte Kameradschaft“, sagte er.

Uetersener Nachrichten, 12.01.2015, von Claudia Ellersiek

Richtfest Feuerwehrgerätehaus

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Die Fotos Richtfest wurden von Oliver Schönfeldt aufgenommen und übermittelt, herzlichen Dank!

Neubau leicht hinter dem Zeitplan
HETLINGEN. Erst kam der traditionelle Richtspruch, dann klirrte das Glas: Seit gestern hängt über dem Neubau der Feuerwache Hetlingen der Richtkranz, dessen bunte Bänder im Wind flattern. Es ist die dritte Etappe des Großprojekts nach dem Abriss des alten Gebäudes im Juli vergangenen Jahres und der Grundsteinlegung vor der Adventszeit. Derzeit hinkt der Bau dem ursprünglichen Zeitplan etwas hinterher, allerdings sei dies dem Wetter geschuldet, wie Bürgermeisterin Barbara Ostmeier (CDU) erläutert. "Ich möchte mich ausdrücklich bei den beteiligten Bauunternehmen bedanken. Durch den Frost konnte nicht immer gearbeitet werden - aber sobald das Tauwetter einsetzte, waren alle auf Abruf bereit und haben sofort wieder weitergearbeitet", so die Bürgermeisterin.

Eigentlich war die Fertigstellung des Baus, der etwa 1,2 Millionen Euro kostet, für Ende Mai geplant. Ostmeier rechnet damit, dass sich der Übergabetermin um drei Wochen verschiebt.

Für Wehrführer Axel Meyer ist der Termin eher zweitrangig: "Der wichtigste Tag war der, als die Bagger anrollten und das alte Gebäude abgerissen hatten. Denn da wussten wir, dass es endlich mit dem Neubau losgeht." Dass nun Richtfest gefeiert wurde, ist für den Chef der Hetlinger Wehr selbstverständlich ein Freudentag: "Bisher mussten wir uns in der Fahrzeughalle umziehen. Das war kein schöner Zustand."

Sobald alles fertig gestellt ist, wird es das nicht mehr geben - dann gibt es einen eigenen Umkleideraum für die 37 Aktiven der Wehr. Neben der Fahrzeughalle, in der künftig die beiden Feuerwehrwagen sowie der Gemeindebus und der Kleintraktor stehen werden, entstehen ein Schulungsraum sowie ein weiterer Raum, die beide von der Gemeinde genutzt werden können.

Ostmeier geht davon aus, dass der Bau zügig voranschreiten wird. Schließlich sollen die derzeit ausgelagerten Fahrzeuge bald dort stehen, wo sie hingehören. Und auch die ehrenamtlichen Feuerwehrkameraden sollen durch das jetzige Pendeln zwischen den jeweiligen Interimsunterkünften nicht weiter belastet werden.

Abschließend richtete die Bürgermeisterin ihren Dank an Jürgen Manske von der Aktivregion Pinneberger Marsch und Geest. Vor dort kommen 150 000 Euro für den Neubau. Damit ist die Aktivregion der größte Förderer des Projekts, dessen Gesamtkosten für Kontroversen sorgte: "Der Eigenanteil der Gemeinde ist gewaltig und das werden wir die nächsten Jahre mit uns rumschleppen", so Ostmeier. Dennoch: Die Entscheidung zum Neubau sei sinnvoll gewesen.

08.02.2013, Wedel-Schulauer Tageblatt, von Andreas Dirbach

Zeichnungen Feuerwehrgerätehaus

Die Darstellung der Zeichnung ist leider von der Größe begrenzt, deshalb finden Sie die Ansichten des in Bau befindlichen Feuerwehrgerätehauses der FF Hetlingen hier noch einmal etwas größer als pdf-Datei [616 KB] .

Frauen-Premiere in der Wehr

Das hat es in der Geschichte der Hetlinger Feuerwehr bisher nicht gegeben: Zum ersten Mal wurden zwei Frauen in die Riege der Blauröcke aufgenommen. Die Männerbastion gestürmt haben Nina Körner und Vanessa Wrage, beide 18 Jahre jung und seit einem Jahr als Anwärterinnen in der Probezeit. Diese haben sie überstanden: Während der Jahreshauptversammlung der Wehr wurden die Schülerinnen mit einstimmigem Beschluss in die Reihe der Aktiven übernommen.

"Wir wollen uns sozial und ehrenamtlich engagieren", nannten die frisch gebackenen Feuerwehrfrauen als Grund, in die Wehr einzutreten. So ganz ohne Einfluss der Brandschützer haben sie bisher jedoch nicht gelebt: Ihre Väter gehören seit vielen Jahren zu den Hetlinger Blauröcken. Beide Frauen besuchen die Gebrüder-Humboldt-Schule in Wedel und wollen dort ihr Abitur ablegen. Werner Krohn, bis Anfang 2012 Wehrführer und jetzt Mitglied der Ehrenabteilung, zeigte sich mächtig stolz, das Frauen-Duo vor einem Jahr als Anwärterinnen verpflichtet zu haben: "Wir haben immer nach weiblichen Mitgliedern gesucht, aber es hatte sich niemand getraut."

Wehrführer Axel Meyer begrüßte zur Versammlung im "Hetlinger Treff" außer den Aktiven unter anderem Bürgermeisterin Barbara Ostmeier, weitere Gemeindevertreter, Abordnungen von Nachbarwehren, den stellvertretenden Kreisbrandmeister Frank Homrich sowie Michael Beutel von der Polizeistation Haseldorf. In seinem Rechenschaftsbericht nannte er Zahlen: 15 Mal wurden die Brandschützer im vorigen Jahr alarmiert, darunter wegen eines Schwelbrands im Klärwerk, zu technischen Hilfeleistungen und nachbarschaftlichen Löschhilfen. "Das Thema Tagesverfügbarkeit ist auch bei uns ein heikler Punkt. Viele Kameraden arbeiten nicht am Wohnort oder sind nicht von ihrem Arbeitsplatz abkömmlich. Deshalb ist eine gegenseitige Unterstützung der Wehren sehr wichtig", sagte Meyer.

Bürgermeisterin Ostmeier kündigte an, dass das Richtfest für das neue Feuerwehrgebäude am 17. Januar gefeiert werden solle, "wenn das Wetter mitspielt". Sie lobte die gute Kooperation mit der Wehr und erinnerte daran, dass die Fördermittel der Aktivregion nur gewährt worden seien, weil die Räumlichkeiten auch von Hetlinger Vereinen genutzt werden können. Zudem versprach Ostmeier: "Die nächste Jahreshauptversammlung wird auf jeden Fall in der neuen Wache stattfinden."

Werner Krohn erhielt als Dank für sein Engagement einen Präsentkorb. Insgesamt 25 Jahre war der jetzt 60-Jährige im Vorstand aktiv, darunter 14 Jahre als Feuerwehrchef. Zudem übernahm er verschiedene Posten im Kreisfeuerwehrverband.

Wedel-Schulauer Tageblatt, Onlineausgabe, 08.01.2013, von Thomas Krohn